Von wegen Heilige Nacht!
Weihnachten in der politischen Propaganda
Die Ausstellung “Von wegen Heilige Nacht!” dokumentiert den Missbrauch des Weihnachtsfestes für die politische Propaganda. Sie spannt dabei einen Bogen über 120 Jahre deutscher Geschichte, vom Kaiserreich und Ersten Weltkrieg über die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg, die ‘68er Bewegung, den DDR-Staat und den Kalten Krieg im geteilten Deutschland bis in die Gegenwart.
Bis heute ein aktuelles Thema
“Am Beispiel Weihnachten über Verführbarkeit und Propaganda aufklären” — wie wichtig und erschreckend aktuell dieses Anliegen ist, zeigt sich bis in die Gegenwart, wenn Akteure aus dem „rechten Spektrum“ die Weihnachtsideologie der Nationalsozialisten wieder aufgreifen und für ihre Zwecke verwenden.
Eine spannende Dokumentation
Die gefühlvolle “Weihnachtsstimmung” in der bürgerlichen Gesellschaft machte das liebste Fest der Deutschen immer wieder zum Einfallstor für vielfältige Manipulationen. Die Sammlerin Rita Breuer, selbst ein Kind der Kriegs- und Nachkriegszeit, hat dazu in über 30 Jahren eine einzigartige Dokumentation zusammengetragen und zu einer spannenden Ausstellung aufbereitet.
Blick ins Gästebuch zur Ausstellung
Es ist eine grandiose Ausstellung. Selten sieht man Museumsbesucher so vertieft und selbstvergessen die Vitrinen studieren, […] ein imposanter weihnachtlicher Geschichtsbogen vom ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart.
Rita Breuer […] from the small town of Olpe* […] started to get interested in how Christmas had been abused for propaganda purposes over the years, most blatantly by the Nazis. Their hobby turned into a full-fledged amateur research project.
(übersetzt: „Rita Breuer aus der Kleinstadt Olpe* begann, sich dafür zu interessieren, wie Weihnachten für Propaganda-Zwecke missbraucht worden war, insbesondere von den Nationalsozialisten. Aus dem Hobby wurde ein vollwertiges Amateur-Forschungsprojekt.“)
Mit 400 Besuchern auch am letzten Tag wurde die Ausstellung “Weihnachten in dunklen Zeiten” zu einem vollen Erfolg. Fast 5000 Interessierte sahen im Museum Obermünster die Dokumentation über das Weihnachtsfest in der politischen Propaganda. […] Die Arbeit von Rita Breuer und ihrer Tochter Judith, die ihre Sammlung zu einer eindrucksvollen Ausstellung aufbereitet haben, kam auch auf Bundesebene zu Ehren. Ihre Aufklärung über “Verführbarkeit und Propaganda am Beispiel Weihnachten” machte die engagierten Frauen zu Preisträgern des Wettbewerbs “Aktiv für Demokratie und Toleranz”.
„Erinnern heißt wachsam bleiben. Politische Katastrophen kündigen sich klein, aber immer deutlich an – für den, der sehen will.“
„Die Geschichtslosigkeit der Jüngeren ist eine Folge der Sprachlosigkeit der Älteren.“ — diese Worte von Hildegard Hamm-Brücher sind mir als Schlüsselworte in Erinnerung. Der Ausstellung gelingt es, beides zu überwinden. Die Menschen schauen, reden und erfahren Geschichte hautnah. Toll!“
„Die Ausstellung veranschaulicht, wie Weihnachten gefeiert, aber auch missbraucht wurde und setzt damit ein Zeichen gegen Oberflächlichkeit und Gleichgültigkeit.“
„Es regt ganz schön zum Nachdenken an. Die Sammlung, die Konzeption, die Texte und die Ausstellung sind ausgezeichnet aufgebaut, äußerst interessant und teils erschreckend, wie subtil dieses Fest gesteuert und missbraucht wird. Danke für einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung.“
„Für mich als nach dem Krieg Geborene ist es besonders interessant, anschaulich und sehr informativ, das von den Älteren Erzählte und Gelesene einzuordnen.“
„Wir sind sehr, sehr nachdenklich geworden über „unsere“ Geschichte, die christlich und menschlich sein sollte und könnte und doch so schrecklich manipuliert wird.“
„Ihre Ausstellung hat uns sehr nachdenklich gestimmt und lässt uns Weihnachten mit anderen Augen sehen. Es ist schon erschreckend, was man aus dem heutigen „Fest des Friedens“ während der Zeit des Krieges und des Nationalsozialismus gemacht hat.“ Geschichtskurs Stufe 13
„Veranschaulicht die Lektüre von Erich Maria Remarque, die wir in der Schule gelesen haben („Im Westen nichts Neues“)“. Schüler, 16 Jahre
„Eine Widmung im Namen des Leistungskurses: Die Ausstellung war aufklärend und führte uns ein weiteres Mal vor Augen, was für ein Glück uns zuteil ist, dass wir nicht in so einer Zeit aufgewachsen sind.“
„Meine Mutter Jahrgang 1927, meine Tochter Jahrgang 1986 und ich Jahrgang 1956 möchten uns herzlich bei allen Beteiligten bedanken. Es war ein einmaliges Erlebnis.“
„Eine sorgfältige, umfassende Ausstellung von geschichtlichem Rang. Für uns heute zeigt sie, wie man sich zu verschiedenen Zeiten abgemüht hat, eines der zentralen christlichen Glaubensgeheimnisse ideologisch und rücksichtslos zu verfälschen.“
„Beeindruckend! Eine Ausstellung, die Bild, Gedankengut und Fühlen früherer Zeiten trefflich widerspiegelt. Für Ältere noch aus Jugendzeiten vertraut, für Junge in der heutigen modernen Zeit so etwas wie unfassbar.“
„Die Ausstellung hat mir sehr gut gefallen. Es ist nach wie vor wichtig, immer wieder aufzuzeigen, dass damals aber auch heute Bestimmtes verdreht, verfälscht und für welche politischen Zwecke auch immer missbraucht wird!“
„Ihre Ausstellung mit großer Liebe zum Detail hat uns sehr begeistert!“
„Die Ausstellung ist sehenswert und unvergesslich.“
„Sehr interessante Ausstellung und eine Warnung für die heutige Zeit.“
„Ich bin sehr überrascht, eine so kritische und umfangreiche Ausstellung hier vorzufinden. Ich wünsche dieser Ausstellung viele Besucher.“
„Diese Ausstellung hat uns bewegt. Für die Älteren Erinnerung, für die Jugend Mahnung.“
„Wie sind sehr dankbar, in der heutigen Zeit leben zu dürfen. Möge uns diese Zeit noch lange erhalten bleiben.“
„Für mich sehr beeindruckend, es ging mir ein Licht auf. Viele Dinge übernahm ich früher ohne zu hinterfragen.“
„Viele wissen nicht zu schätzen, in welcher Zeit sie jetzt leben. Diese Ausstellung würde vielleicht etwas helfen!“
„Eine hochinteressante Ausstellung. Geschichte „von unten“, der einfachen Leute und Menschen mitzubekommen ist sehr wertvoll, auch für die Jugend.“
„Die Ausstellung hat mich sehr nachdenklich werden lassen. Ich finde, sie schafft eine sehr gute Gelegenheit sich bewusst zu werden, wie sehr jeder Einzelne Verantwortung übernehmen muss, um nicht irreführenden Ideologien nachzulaufen.“
„Faszinierend, wie viele zeitgeschichtliche Dokumente da zusammengetragen wurden! Danke!“
„Diese mutige Ausstellung ist sehr wichtig. Weihnachten kann immer wieder missbraucht werden.“
„Es wäre wichtig, mehr Klassenführungen anzubieten. Gegen diesen Nationalsinn und Neonazis!“
„Hier wird Geschichte didaktisch sinnvoll deutlich gemacht!“
„Am meisten hat mich die Indoktrination rund um den 1. Weltkrieg bewegt. Was zu der Zeit den Kindern vermittelt wurde, machte sie 20 Jahre später wehrlos gegen jede Kriegspropaganda.“
„Eine Ausstellung, die zum Pflichtprogramm von Schulen gehören sollte.“
„Wie leicht lassen sich Menschen manipulieren, wenn Herz und Gemüt angesprochen werden. Und wie wichtig ist es, die christliche Botschaft so zu vermitteln, dass sie nicht zum Spielball politischer Interessen wird.“
„Wie sich die Bilder gleichen! In den USA findet man gegenwärtig Ähnliches vor. Nicht zuletzt stammt der Weihnachtsmann von dort.“
„Beachtenswert, dass diese Sammlung zustande gekommen ist und diese Ausstellung ermöglicht, die uns berührt und betroffen gemacht hat.“
„Mit 30 „Halbwüchsigen“ zu Bahn, Bus und Fuß angereist, bedanken wir uns für die „Super-Infos“. Die Ausstellung ist ein toller Einstieg für unseren Geschichts- und Religionsunterricht.“
„Berichten, vermitteln, wachhalten! Danke für diese Ausstellung.“
„Der Ausstellung spreche ich meine Anerkennung aus, informativ und interessant. Sie erinnert mich an meine Kindheit und Jugend und mahnt, nicht mehr so unbefangen Agitatoren und Verführern entgegen zu treten und viel kritischer „dahinter“ zu hören und zu sehen, was uns da eingebläut wird (werden soll).“
„Man geht sehr befangen und nachdenklich den Weg nach Hause. Wir haben das Glück, in dieser Zeit zu leben. Vor allem aber, hier zu leben, denn Krieg gibt es weiterhin.“
„Diese beeindruckende Ausstellung bringt mich zum noch weiteren Öffnen meiner Augen und Ohren für aktuelles Geschehen um mich herum, ganz besonders, wenn es um Kinder geht.“
„Es ist eine sehr gelungene Ausstellung, die mich erfreut, aber noch mehr betroffen macht. Die rechte Propaganda darf nie wieder die Macht ergreifen.“
„Eine beeindruckende Ausstellung und sehr aufschlussreich, sowohl für Lehrer als auch für Schüler. Vielen Dank auch für die Schüler-gerechte Ansprache.“
„Die Teilnehmer des Wochenendseminars der Fachgruppe für Büroberufe im Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen bedanken sich für die ausführliche Führung und Erklärung der Ausstellungsstücke. Das „Berühren-dürfen“ einzelner Teile brachte uns das Thema Kriegsweihnachten näher.“
„Die Soldaten des SKUKdo (Streitkräfteunterstützungskommando) bedanken sich hiermit für die kompetente Führung durch die Ausstellung, welche uns im Sinne der politischen Bildung Impulse gegeben hat.“
„Bleiben Sie Ihrem Bemühen um „Aufklärung“ treu und lassen Sie sich bitte niemals einschüchtern von jenen, die immer noch und immer wieder betonen, die „Deutsche Nationalität“ besonders hervorzuheben. Danke.“
„Eine beeindruckende Ausstellung zu einem Thema von ungeahnten Einblicken. Ein scheinbar unverdächtiges Thema entwickelt tiefes Nachdenken und Betroffenheit!“
„Eine exzellente Ausstellung, verbunden mit einer brillanten Führung!“
„Und plötzlich stand die alte Zeit auf! Haben wir gelernt?“
„Ein bewegender Besuch in Ihrer Ausstellung. Wünsche Ihnen noch viele Menschen, die Ihnen ihre Schätze anvertrauen.“
„In dieser Ausstellung werden die Erzählungen von Eltern und Großeltern lebendig.“
„Wir haben unserer Enkelin unsere Schulzeit nähergebracht.“



